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Der Bernersennenhund / Rassestandard


Der Berner Sennenhund ……… ein wenig Geschichte

Um die Wurzeln des Berner Sennenhundes zu finden, muss man einige hundert Jahre zurückgehen. In den abgelegenen Tälern des Schweizer Hinterlandes jener Zeit, liegen die Ursprünge dieser Rasse. Bereits zu dieser frühen Zeit lebten und arbeiteten Vorfahren der beliebten Schweizer Hunderasse bei den keltischen Bauern. Sie beschützte sowohl die Menschen wie auch das Vieh vor Raubtieren.

In jener Zeit wurden Hunde ausschließlich an dem Nutzen, den sie im Hausstand hatten, als Hüter und Beschützer von Haus und Hof , gemessen. Reine Begleithunde, wie wir sie heute kennen, galten als überflüssiger Luxus. Das waren nur Mäuler, die gestopft werden mussten.

Wegen ihrer nützlichen Eigenschaften war die Nachfrage nach diesen Hunden groß.

Im Jahr 1911 kam der erste Berner Sennenhund nach Deutschland. Durch viel Engagement, Empfehlungen und aller Widrigkeit zum Trotz trug Nanny Behrens entscheident zur Zucht in Deutschland bei. Der von ihr gegründete Zwinger “vom Sieberhaus” brachte 1920 aus der Verpaarung von Regina vom Oberaargau und dem schweizer Siegerhund Leo Greiner den Rüden Cato vom Sieberhaus hervor. Ihn kann man sozusagen als Stammvater der deutschen Berner Sennenhundzucht bezeichnen.

Auch Prof.Dr. Heim steht in enger Verbindung mit der deutschen Berner Sennenzucht und taucht in vielen Büchern dieser wundervollen Rasse, als Förderer auf. Er richtete sie und hielt diesen Bauernhund wohl für einen der schönsten Hunde seiner Zeit. Nicht nur wegen seiner Dreifarbigkeit, sondern vor allen Dingen wegen der Harmonie seines Wesens.

 

Rassestandard, ein kleines Porträt

 

Allgemeines Erscheinungbild: Langhaariger, dreifarbiger, übermittelgroßer, kräftiger und beweglicher Gebrauchshund mit stämmigen Gliedmaßen, dabei aber harmonisch und ausgewogen.

 

Größe und Gewicht:  Der Standard fordert für Rüden eine Schulterhöhe von 64 bis 70 cm und für Hündinnen eine Schulterhöhe von 58 bis 66 cm. Das Gewicht ist im Standard nicht festgelegt. In der Regel liegt es bei der Hündin um 40 kg, beim Rüden um 50 kg und mehr.

 

Fell und Farbe:  Der Berner hat ein seidiges, langes Haarkleid. Schwarz ist die einzig erlaubte Grundfarbe im dreifarbigen Fell. Über den Augen (Vieräugler), an den Beinen, auf der Brust und an den Backen findet sich kräftiges Braunrot, der sog. Brand; schließlich weiße Abzeichen an Kopf, Kehle, Brust, möglichst auch an Pfoten und der Rutenspitze. Ein leichter kleiner weißer Nackenfleck wird im Standard toleriert.

 

Wesen: Der Berner bringt alles mit, was ihn zum zuverlässigen Partner des Menschen macht; gutmütig, außergewöhnlich anhänglich, wachsam und ohne Furcht in jeder Situation, dabei von mäßigem Temperament. Fremden gegenüber gibt sich ein Berner selbstsicher und freundlich, jedoch anfänglich deutlich reserviert.

 

Haltung: Der stattliche Hund braucht viel Platz und Bewegungsmöglichkeiten. Er ist allerdings kein Leistungssportler. Der Berner schätzt lange Spaziergänge; zum Dauerlauf am Fahrrad ist er nur nach anfänglichem, entsprechendem Training geeignet. Fahrradtouren mit Hund vor allem nicht während der heißen Jahreszeit unternehmen! Hitze bereitet dem Berner mit seinem dichten Haarkleid Probleme. An kühlen Tagen und vor allem im Winter sind Berner hingegen voll in ihrem Element. Wie alle Sennenhunde ist der Berner ein Wassernarr.

 

Pflege: Das Fell muss regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Während des Fellwechsels haart der Hund stark, entsprechend aufwendig ist die Fellpflege.

 

Rassetypische Krankheiten:  Bei Berner Sennenhunden treten, wie bei vielen “übermittelgroßen” Rassen gelegentlich Gelenkprobleme Hüftdysplasie (“HD”), Ellenbogendysplasie ( “ED”), auf. Auch Krebserkrankungen kommen vor.

 
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